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Gemeinsames Lernen



Gemeinsam lernen, gemeinsam leben -

auf dem Weg zur Inklusion

 


Seit dem Schuljahr 1997/98 lernen an der GGS Berkum Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. Nun machen wir uns auf den Weg zur Inklusion, die für uns die vorbehaltlose Anerkennung der Verschiedenheit aller Schüler bedeutet. Sie sollen entsprechend ihrer individuellen Stärken und Schwächen gefördert werden. Somit wird das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf   in unserer Schule noch mehr zum Selbstverständlichkeit werden.

 

Beim Gemeinsamen Lernen (GL) lernen die Kinder des Einzugsbereiches unserer Schule mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam in wenigstens einer Klasse pro Jahrgang.

Das Prinzip des „Gemeinsamen Lernens“ enthält keine Absage an leistungsbezogene schulische Ansprüche, sondern sie bietet Chancen und Ziele für alle Kinder.

Beispiele:

-   Erweiterung der sozialen Kompetenz

-   Verstärkung der Lernmotivation

-   Wohnortnähe

-   Kleine Klassen (wenn möglich)

-   Individuelles Lernen im sozialen Verbund einer Klassengemeinschaft

 

Zurzeit werden Kinder mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten mit Unterstützung von zwei Sonderpädagoginnen im GL gefördert.

Je nach Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der in einem diagnostischen Verfahren (AO-SF) festgestellt wird, werden die Kinder zielgleich nach den Richtlinien der Grundschule oder zieldifferent unterrichtet.

In unseren GL-Klassen versuchen wir   gemeinsame Lernsituationen so zu schaffen, dass so weit wie möglich alle Kinder am Unterricht der   Klasse teilhaben können.

Individuelle Förderung geschieht dabei z.B. durch Differenzierung in Umfang und   Niveau der Lernangebote, der Hilfestellung, der Arbeitsmittel und / oder der Lernziele.

 

Wir versuchen so oft wie möglich eine Doppelbesetzung durch Grundschullehrerin und Sonderpädagogin zu gewährleisten, insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik.

Für die äußere Differenzierung stehen ein gut ausgestatteter Förderraum und zwei weitere kleine Gruppenräume zur Verfügung.

 

Ideal ist für das GL eine Klassenstärke von bis zu 22 Kindern, einschließlich 2 bis 5 Kindern mit unterschiedlichem Förderbedarf. Die Situation stellt sich jedoch in jedem Jahr unterschiedlich dar.

 

Besonderen Wert legen wir auf eine vertrauensvolle und intensive Kooperation zwischen Elternhaus, Schule und gegebenenfalls Therapieeinrichtungen vom Schuleintritt bis zum Übergang auf weiterführende Schulen.

 

Nicht jeder Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung kann in unserer Schule angemessen abdeckt werden. Wenn wir einen Schüler nicht hinreichend fördern können oder die Klasse massiv am Lernen gehindert wird, beraten wir mit den Eltern über eine andere Form der Beschulung oder über einen anderen Förderort.


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Der Beitrag kann hier als .pdf heruntergeladen werden: Gemeinsames Lernen.pdf (Größe: 33 kB; Downloads bisher: 812; Letzter Download am: 23.05.2017)



10.04.2014 20:31:54

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